breaking news from the edge

Ein Team zu führen ist noch einmal eine sehr andere Herausforderung als die Supervision von Einzelnen. Sobald man sich auf so etwas einlässt, beginnt man, den Tiger zu reiten …

Führerschaft, und besonders Tough Love Leadership, ist ein Langzeit-Projekt der persönlichen Entwicklung. Deswegen ist es eine gute Idee, immer wieder mal die Stufen und Ebenen des Lernens für sich klar zu bekommen, um die es im Moment geht: Jede kommt vor, jede hat ihren Platz und ihre Zeit, immer wieder – aber nicht jede hilft immer …

In diesem vierten und abschließenden Teil zur Pflege Ihrer wichtigsten Arbeitsbeziehung möchte ich Sie mit einer kleinen Reihe von Fragen zu Ihrer Downside-Up-Führungsbeziehung konfrontieren, die Ihnen im besten Falle helfen könnten, sich selbst ein bisschen besser kennen zu lernen – um natürlich glückvoller in die Welt zu wirken …

Wo die Grenzen der Loyalität mit dem Chef liegen, wie man sich da persönlich entscheidet, was passieren muss, um die aufzukündigen, und wie man damit dann persönlich umgehen will – dazu kann ich an dieser Stelle und über dieses Medium wirklich keine Ratschläge erteilen. Das muss man letztlich sowieso mit sich selbst und den eigenen Werten ausma­chen. Aber trotzdem, oder gerade deswegen…

Ihr Chef ist Ihre wichtigste Arbeitsbeziehung. Ihn oder sie unaufdringlich, aber wirkungsvoll zu beeinflussen, ist für Sie essenziell - und die Konkurrenz schläft nicht. Was öffnet also die Tür? Ich möchte an dieser Stelle noch weniger als anderswo irgendwelche flotten Patentrezepte verkaufen, aber die folgenden Punkte sind bedenkenswert …

Eine erratische Sammlung von Seitenbemerkungen meines Lehrers Anatoli Lipkovitz, philosophischer Anthropologe und Ninja des Tischtennis, zum Thema Leadership, kollektive Intelligenz und kulturelle Kompetenz. Seine beiläufigen Einlassungen wurden manchmal bei Aufschlagwechsel fast verächtlich vor sich hingemurmelt. Sie erreichten aber mein Ohr, mein Hirn und mein Herz, bevor der Ball in meiner Tischhälfte aufschlug. Indeterminate encounters

In dieser kurzen Blogreihe möchte ich – wie immer kurz, bündig und praxisorientiert – einige Hinweise geben, wie man/frau mit Tough Love seine/ihre Führungskraft führen kann: f<F. Sie merken schon: meine Wortwahl ist vielsagend. Sie wird natürlich hervorgebracht durch unsere germanische Genderisierungsbeflissenheit…

Da Führen und Sich-Führen-Lassen, da Beeinflussen und Sich-Beeinflussen-Lassen in einer Gemeinschaft essenziell Gleichrangiger wirklich das A und O kollektiver Intelligenz ist, und da es, wie ich zum Schluss des dritten Blog-Posts resümierte, nirgendwo so wie auf uns als Person ankommt (Tango!), möchte ich diese Blogreihe nicht beschließen, ohne ein paar einfache und saftige Fragen zur Selbstkenntnis zu hinterlassen …

Im abschließenden dritten Teil dies Reihe möchte ich einige weitere Delikatessen näher erläutern, die uns erwarten, wenn es darum geht, hierarchisch Gleichrangige zu beeinflussen. Denn: während wir im selben Stockwerk sitzen, gibt es gleichwohl einige Gesichtspunkte, nach denen unser jeweiliger Rang, und also das Gewicht unserer Beiträge, sich mehr oder weniger subtil unterscheidet …

In Teil 1 hatte ich das sehr einfache Ping-Pong-Paradigma der Führung in Teams von Gleichrangigen auf den Ping-Pong-Punkt gebracht: „Nach vorne gehen und für die eigenen Dinge eintreten, zurücktreten und sich für die Ideen der anderen öffnen.“ In Teil 2 möchte ich beide Seiten näher erkunden …

 In dieser kurzen Blogreihe möchte ich mich den besonderen Bedingungen und Herausforderungen widmen, denen man sich gegenübersieht, wenn es darum geht, Kolleg*innen zu ‚führen‘ (also zu beeinflussen), denen man/frau nicht hierarchisch übergeordnet ist. Eine Fragestellung, die aktuell ganz besonders bedeutsam ist, während nämlich hierarchisch legitimierte Führungsbeziehungen vor den Komplexitäten der Fragen und Antworten in transformativen Krisen wie unserer derzeitigen zu kapitulieren scheinen. Also:

Im dritten und letzten Beitrag dieser Blogreihe möchte ich mich einem Aspekt der Gestaltung von Führungsbeziehungen widmen, der aus meiner Sicht (gerade vor dem Hintergrund der Volatilität moderner Arbeitsbeziehungen) zu wenig Aufmerksamkeit erhält ...

Nachdem ich im ersten Beitrag dieser kurzen Reihe ausgeführt habe, wie wir einen geglückten Einstieg in die Führungsbeziehung gestalten, soll es diesmal darum gehen, wie wir diese Beziehung im Blick behalten und regelmäßig aktualisieren - um sie gegebenenfalls anpassen zu können ...

Leadership Blog

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    Vom Ist zum Soll. Von den Zielen zu Maßnahmen. Vom Problem zur Lösung.(...)

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    tough love coverBlogreihen auf der Basis von Tough Love - Führen ist Beziehungsarbeit

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    (...) die globalisierte Matrix von Interdependenz und Konkurrenz betrachtet, und wie diese uns als ‚Global Citizens‘ herausfordert: Wozu sind wir aufgerufen? Diesmal geht es um das Verhältnis von Geben und Nehmen.

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    die heiligen kueheDie heiligen Kühe und die Wölfe des Wandels
    Tough Love Führen ist Beziehungsarbeit. Ständig.

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    (...) spezifische Verhältnisse von Abhängigkeit und Konkurrenz (...) Anspruch auf Führung (...) Konfliktlösungstemplates

  • Kollektive Intelligenz (10)

    (...) das Konzept der kollektiven Intelligenz (...) welche Aufgaben und Herausforderungen sich für die Führung in Organisationen ergeben

  • Kulturelle Kompetenz (18)

     update soon

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