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Diagnostik im Coaching klingt erstmal merkwürdig, kennen wir diesen Begriff doch eher aus der Medizin und Therapie. Trotzdem brauchen wir als Coaches ein professionelles Fundament, um seriös und wirksam Veränderungsprozesse begleiten zu können. (mehr)Diagnostik im Coaching klingt erstmal merkwürdig, kennen wir diesen Begriff doch eher aus der Medizin und Therapie. Trotzdem brauchen wir als Coaches ein professionelles Fundament, um seriös und wirksam Veränderungsprozesse begleiten zu können.

 Bevor wir dazu kommen, welche Art von Diagnostik wir in der Ausbildung zum Coach vermitteln und welches Verständnis von Coaching dem zu Grunde liegt, führen wir zunächst aus, was aus unserer Sicht Coaching nicht ist.


Was Coaching nicht ist

Coaching ist keine Therapie

Wir wissen, dass hier viele psychologische Psychotherapeuten vielleicht protestieren würden, aber so ist es nun mal: Prinzipiell setzt Therapie eine Erkrankung voraus, und prinzipiell besteht ihr Ziel in Heilung (oder zumindest in ‚Besserung‘). Beides, Krankheit wie Heilung, interessiert uns im transformativen Coaching nicht. Beide Begriffe entstammen natürlich der medizinischen Domäne, und wir wollen anerkennen, dass sie gegenüber dem Verständnis psychischer Probleme als Besessenheit oder Produkte magischer Beeinflussung einen historischen Fortschritt darstellen. Eigentlich sind sie aber aus unserer Sicht nur nützlich, wenn es darum geht, jemand den zeitweiligen Verlust oder die Wiedergewinnung der Arbeitsfähigkeit zu attestieren. Wir gehen davon aus, dass der Bereich des menschlich ‚Normalen‘ ungeheuer groß ist: Es ist ‚normal‘, die falschen Laufbahnentscheidungen zu treffen. Es ist ‚normal‘, zu versuchen, es zu vielen Leuten recht zu machen. Es ist ‚normal‘, das falsche Leben zu leben. Es ist ‚normal‘, unter einer unerträglichen Situation zu leiden. All das und noch viel mehr gehört so sehr zu einem ‚normalen‘ menschlichen Leben, dass wir auch diesen Begriff am liebsten gar nicht benutzen – wohl wissend, wie wichtig es manchmal für uns als Abenteuerreisende der Veränderung sein kann, von einer Autorität dahingehend beruhigt zu werden, dass wir kein völliges Rad ab haben. Denn besonders zu Beginn unserer Expedition zweifeln wir an uns.

 

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