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Kollektive Intelligenz wurde hier definiert als „die Klugheit von Entscheidungen, die wir treffen, nachdem wir uns miteinander beraten haben“. Nachdem ich im ersten Teil dieses Beitrages versucht habe, die systemischen Randbedingungen für kollektive Intelligenz klarzuziehen, soll es diesmal um die Frage gehen:

Wie muss eine öffentliche Arena beschaffen sein, in der es möglich ist, einen gegenseitigen Beeinflussungsprozess zu haben, der zu klugen Entscheidungen führt?

 

Die öffentliche Arena

Wenn ich hier den Begriffe ‚öffentliche Arena‘ benutze, dann meine ich damit den (realen oder virtuellen) Raum, an dem eine Gruppe von Leuten zusammenkommt, um über die Dinge zu sprechen, die für alle gemeinsam von Bedeutung sind. Die ‚Beschaffenheit‘ dieses Raumes ist also nichts anderes als die Kultur, die in ihm herrscht, bzw. frauscht: wie man miteinander umgeht, wie man sich aufeinander bezieht, was dort gesagt wird, und was nicht. Unsere Frage, etwas anders ausgedrückt, heißt also: Welche Kultur eines öffentlichen Raumes fördert gemeinschaftliche Klugheit?

 

Die Wirkfaktoren

Als man vor einigen Jahren am MIT/Boston und anderswo beginn, sich der Erkundung gemeinschaftlicher Klugheit empirisch zu widmen, war die erste Hypothese, dass kollektive Intelligenz eine Funktion der versammelten individuellen Intelligenzen wäre: je schlauer die einzelnen, desto schlauer die Gruppe. Dies erwies sich als Irrtum. Stattdessen schälten sich drei Faktoren heraus, die zum kollektiven IQ beitragen. Sie sind einfach, unmittelbar einleuchtend und potenziell brisant:

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© Rainer Molzahn

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